Hautpflegeprodukte
Wie viel Pflege braucht die Haut
Hautpflege: wie viel ist sinnvoll?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen und Informationen zum Thema Haut und Hautpflege lesen Sie in folgender Information.
Die Haut – unser größtes Organ
Unsere Haut hat etwa eine Fläche von 1,5 bis 2 Quadratmeter. Damit ist sie das größte Organ unseres Körpers. Sie erfüllt vielfältige Funktionen:
1) Zunächst einmal trennt sie unseren inneren Körper von der Außenwelt ab und schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen. Bakterien, Viren und andere Mikroorganismen werden durch den Schutzschild Haut davon abgehalten, in unseren Organismus einzudringen.
2) Die Haut ist zudem ein wichtiges Sinnesorgan. Ausgestattet mit vielen Rezeptoren und Tastkörperchen nimmt sie eine Vielzahl von Informationen aus der Außenwelt auf.
3) Die Haut wirkt als Regulator. Sie sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt, da über sie Salze und Wasser (Schweiß) abgegeben werden können und die Haut sozusagen als externe Barriere den Körper vor extremen Wasserverlust schützt.
4) Auch die Temperaturregulation des Körpers hängt vom Organ Haut ab. Durch eine Verengung bzw. Erweiterung der Blutgefäße in der Haut wird die eine annähernd stabile Körpertemperatur gewährleistet.
Wesentliches zum Aufbau der Haut
Unsere Haut besteht im Wesentlichen aus drei Schichten: der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Korium) und der Unterhaut (Subkutis). Ober- und Lederhaut werden oft als Kutis zusammengefasst.
In den unteren Schichten der Oberhaut werden ständig neue Zellen gebildet, die nach und nach die äußeren Zellschichten der Oberhaut verdrängen. Dieser Prozess der Zellerneuerung und Zell-wanderung von innen nach außen benötigt etwa zwei Wochen.
Die Zellen der äußeren Oberhaut verhornen und sind für die wasserabweisenden Eigenschaften unserer Haut verantwortlich. Sie werden an der Hautoberfläche nach und nach abgerieben.
Die Lederhaut sorgt für die Reißfestigkeit der Haut und verleiht ihr gleichzeitig aber auch die Elastizität. Die oberer Schicht der Lederhaut enthält lockeres Bindegewebe mit feinen elastischen Fasern. Zapfenartige Ausstülpungen der Lederhaut, die Papillen, reichen in die Oberhaut hinein. Einige dieser Papillen enthalten Berührungsrezeptoren, insbesondere z.B. im Bereich der Fingerspitzen.
Der untere Abschnitt der Lederhaut besteht aus festem Bindegewebe mit elastischen und kollagenen Fasern. Hier finden sich auch Blutgefäße, Nerven, Fettgewebe, Haarfolikel, Talgdrüsen und die Gänge von Schweißdrüsen.
Die Unterhaut besteht wiederum aus lockerem Bindegewebe. Hier liegen die Schweißdrüsen, die unteren Teile der Haarbälge sowie größere Blutgefäße und Nerven. Außerdem sind hier die Druck- und Vibrationsrezeptoren lokalisiert.
In der Unterhaut sind mehr oder weniger viele Fettzellen eingelagert. Unser Unterhaut-Fettgewebe dient als Kälteschutz und Energiespeicher und puffert Stöße ab. Diese Fettschicht gibt bei vielen den Anlass zu oft dramatischen Diäten und Fastenkuren. Mehr dazu erfahren Sie unter Ernährung/Abnehmen hier bei „natürlich gesund“.
Die Hautfarbe
Für die Hautfarbe sind zwei Pigmente verantwortlich: Melanin und Karotin. Melanin wird in speziellen Zellen der Oberhaut, den Melanozyten, gebildet und schützt uns vor den UV-Strahlen des Sonnenlichts. Je nach Sonnenbelastung wird vermehrt Melanin gebildet. Die Anzahl der Melanin-bildenden Zellen ist bei allen Rassen in etwa gleich; die Farbe der Haut wird nur über die Pigmentmenge reguliert.
Das Pigment Karotin findet sich in der Leder- und Unterhaut. Der Karotin-Gehalt wird über die Aufnahme mit der Nahrung reguliert.
Die Farbgebung der Haut hängt außerdem natürlich von der Durchblutung der Kapillaren in der Lederhaut – die Oberhaut ist nicht durchblutet – ab und lässt Rückschlüsse auf die Sauerstoffsättigung des Blutes zu. So sind z.B. die Wangen rosa gefärbt, wenn das Blut gut mit Sauerstoff angereichert ist, bei Sauerstoffmangel erscheinen sie dagegen blass und durchsichtig.
Die Haut – Spiegel der Seele
Im Volksmund ist der Zusammenhang von seelischen Konflikten und der Beschaffenheit der Haut seit
langer Zeit bekannt. „Vor Neid erblassen“, „das treibt einem die Schamesröte ins Gesicht“, oder auch „das kratzt mich nicht“ - alle diese Sätze drücken aus, wie sich unsere seelische Befindlichkeit auf der Haut abzeichnet.
Auch wenn Hautleiden nur selten tatsächlich die eigentliche Ursache in psychischen Belastungen haben, werden sie durch Stress, Überbelastung und emotionale Probleme doch meist deutlich verstärkt. Und andersherum lässt sich durch keine noch so gute und teure Kosmetik der seelische Ärger aus dem Gesicht wegcremen. Wir kommen darauf später noch einmal zurück.
Von der „Krankheit“ Altern
Sieht man sich manche Reklamen und Werbungen über Kosmetik an, möchte man meinen, nur auf die richtigen Produkte zurückgreifen zu müssen, um all das, was Zigaretten, Alkoholkonsum, Schlafdefizit, Stress und Sauerstoffmangel uns ins Gesicht schrei-ben, wegwischen zu können. Und für diese schöne Illusion wird viel Geld ausgegeben. Mehr als zwei Drittel aller Frauen wünschen sich ein Präparat gegen Falten. Die Schönen aus der Werbung haben jedenfalls keine Falten: Ihre Gesichtshaut ist glatt und schön – Altern ist nicht vorgesehen.
So wird einem oft einmal das Gefühl vermittelt, Altern sei eine Krankheit, ein Defizit des Körpers, und hat man erst einmal die 40 oder 50 überschritten, ist es quasi zwingend, sich in Behandlung zu geben: gegen das Altern.
Kosmetik – was sie darf und was sie kann
Um es gleich vorwegzunehmen: Eine gesunde Lebensweise einschließlich gesunder Ernährung ist durch nichts zu ersetzen. Ein Mangel, der durch die Ernährung verursacht ist und sich auf der Haut abzeichnet, kann nicht so einfach von „Außen“ ausgeglichen werden. Wenn Sie sich 100%ig wohl in Ihrer Haut fühlen, dann ist dies der beste Schutz gegen vorzeitiges Altern – wohlgemerkt „vorzeitiges“ Altern.
Lassen Sie sich von keiner noch so verführerischen Werbung einreden, Altern sei eine Krankheit und daher behandlungsbedürftig. Unser Körper verändert sich nun einmal mit den Jahren. Entscheidend dabei ist, dass Sie sich wohl fühlen. Wer sich wohl fühlt und zufrieden ist, der sieht auch gut aus und verfügt über eine positive Ausstrahlung.
Kosmetika können einen kleinen Beitrag leisten, sich in seiner Haut wohl zu fühlen.
Laut Gesetz sind Kosmetika ausschließlich äußerlich anzuwendende Präparate, die der Pflege der Haut, aber nicht Ihrer Heilung dienen. Inhaltsstoffe von Hautpflegeprodukten dürfen daher nicht resorbiert werden, d.h. sie dürfen nicht über die Haut ins Blut gelangen. Außerdem sind Inhaltsstoffe verboten, die der Gesundheit schaden. Aber gerade beim letzten Punkt scheiden sich häufig die Geister. Denn der Gesetzgeber lässt hier durchaus Substanzen zu, deren Unbedenklichkeit nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist.
Seit 1998 müssen die Bestandteile eines kosmetischen Produkts gemäß der INCI (Interntational Nomenclature of Cosmetic Ingredients) angegeben sein. Nachteil dieser Nomenklatur: es werden die wissenschaftlichen, also sehr häufig lateinischen Namen verwendet. Wer aber weiß schon, dass Helianthus annuus Sonnenblumenöl bedeutet und sich hinter Prunus dulcis Mandelöl verbirgt? Wir haben daher für Sie im Anhang eine Liste mit den deutschen Übersetzungen der wichtigsten Inhaltsstoffe der von uns vertriebenen natürlichen Körperpflegeprodukte zusammengestellt.
Kosmetika – was wirklich drin ist?
Die Hauptbestandteile eines Pflegeprodukts lassen sich in vier Gruppen einteilen:
1) Die Grundlage, die bei allen Produkten im Wesentlichen aus Wasser und Ölen oder Wachsen sowie Emulgatoren besteht.
2) Die Wirkstoffe, die die Haut zusätzlich pflegen sollen; zu den Wirkstoffen zählen z.B. Vitamine oder Lichtschutzsubstanzen. 
3) Die Hilfsstoffe, die die Produkte z.B. stabilisieren oder konservieren.
4) Duftstoffe, die nach INCI, nur pauschal als Aroma oder Parfum aufgeführt werden müssen. In unseren Produkten sind als Duftstoffe nur natürliche ätherische Öle enthalten.
Für die Wirkung eines Pflegeprodukts ist die Grundlage entscheidend. Wie wertvoll eine Kosmetik ist, hängt also fast ausschließlich von den Zutaten der Grundlage ab. Der beste Wirkstoff nützt nichts, wenn die Grundlage nichts taugt. Die meisten Produkte bestehen aus einer Emulsion, also einer Mischung von Wasser und Öl. Um diese beiden Stoffe mit einander dauerhaft zu verbinden, bedarf es zusätzlich noch Emulgatoren.
Hauptsächlich kommen zwei Typen von Emulsionen vor:
1) die Wasser-in-Öl-Emulsion (W/O), bei der die Wassertröpfchen von einer Ölphase umschlossen sind; sie versorgt die Haut mehr mit Fett;
2) die Öl-in-Wasser-Emulsion, bei die Öltröpfchen in Wasser eingelagert sind; sie spendet der Haut vor allem Feuchtigkeit und zieht besonders schnell ein.
Der wichtigste Schutzschild unserer Haut ist ihr Hydrolipidmantel, also eine Schicht die vereinfacht gesagt aus Wasser und Fetten besteht. Ist dieser Mantel gesund, kann die Haut alle Funktionen erfüllen, sie sieht straff und gut aus und schützt uns vor Eindringlingen wie Bakterien und Viren. In vielen Fällen aber ist die Haut trocken und rissig, sie spannt oder brennt sogar. Dies ist dann der Fall, wenn der Hydrolipid-Schicht angegriffen ist.
Häufig geschieht dies gerade durch zu intensive Pflege. Viele Produkte schaden der Haut mehr, als dass sie sie pflegen; sie führen zu Hautreizungen, die nicht selten in Unverträglichkeits-Reaktionen oder immer häufiger in Allergien enden. Andere Faktoren, die die Haut schädigen können, sind Sonnenbelastung und Kälteeinwirkung.
In herkömmlichen Produkten werden noch sehr häufig Paraffinöle oder –wachse (Vaseline) verwendet. Hier handelt es sich um Mineralöle, die als Rückstände aus der Erdölgewinnung abfallen. Sie haben mit der komplexen Beschaffenheit des Lipidmantels der Haut nichts gemeinsam. Die billigen Paraffinöle bilden nur die Grundlage einer Kosmetik, verfügen aber über keine weiteren Wirkstoffe.
In unseren Produkten werden nur reine Naturöle und -Fette verwendet, die die Haut geschmeidig halten und dafür sorgen, dass der körpereigene Schutzmantel gesund und funktionsfähig bleibt. Wichtige Wirkstoffe wie Vitamine und ätherische Öle sind darin gleich von „Natur aus“ enthalten.
Als Emulgatoren dienen pflanzliche Wachse oder Fettalkohole (Cetyl-Alkohol). Letztere haben auch den Vorteil, dass sie das Ranzigwerden eines Produkts verhindern. Auch Fettsäuren haben stabilisierende und emulgierende Eigenschaften. Sie kommen als gesättigte Fettsäuren (z.B. die Palmitinsäure) oder ungesättigte Fettsäuren (z.B. Linolsäure) vor. In Pflanzen liegen diese an Glyzerin gebunden als Fette oder Öle vor. Glyzerin ist ein natürlicher dreiwertiger Alkohol mit besten feuchtigkeitsbewahrenden Eigenschaften.
Die Wirkstoffe
Wirkstoffe machen mengenmäßig nur einen sehr kleinen Teil der Inhaltsstoffe eines Produkts aus. Laut INCI werden die Inhaltsstoffe nach abnehmender Konzentration aufgezählt. Für Substanzen, die in Konzentrationen von unter 1 % vorkommen, gilt diese Regel nicht mehr.
Vorsicht also: Ein Wirkstoff, der mengenmäßig nur 0,09% ausmacht, kann vor einem Inhaltstoff mit 0,1% aufgelistet sein. Ein Produkt besteht im Wesentlichen aus den ersten sechs bis acht aufgeführten Inhaltsstoffen. Alles andere ist nur in verschwindend geringen Mengen vorhanden, muss aber meist teuer bezahlt werden.
Das A und O der Pflege: Feuchtigkeit und Fett
Da zur Pflege der Haut – jeder Haut – vor allem der Ausgleich des Feuchtigkeits- und Fettgehalts der Haut entscheidend ist, pflegen Sie sich am besten mit einem Naturprodukt aus natürlichen Ölen und Fetten, die bereits wertvolle Wirkstoffe enthalten und den hauteigenen Bestandteilen am nähesten verwandt sind. Ein ausgeglichener Hydrolipidfilm ist der beste Schutz für die Haut und verleiht ihr ein frisches und gesundes Aussehen.
Zur Regulation der Feuchtigkeit der Haut hat der Wasseranteil einer Emulsion bereits entscheidenden Anteil. Als zusätzliche feuchtigkeitsregulierende Wirkstoffe, also Wirkstoffe, die das Wasser in der Haut binden, stehen diverse „Feuchthaltemittel“ zur Verfügung.
Eines der wirkungsvollsten ist sicherlich Harnstoff. Harnstoffhaltige Präparate werden sehr häufig von Dermatologen verschrieben, um die Beschwerden von Patienten mit extrem trocke-ner Haut (z.B. bei Neurodermitis) zu lindern. Einer der wirksamsten Befeuchter aus der Natur ist Aloe Vera. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnten über 160 Wirkstoffe wie Enzyme, Vitamine, Mineralstoffe und Proteine in Aloe vera nachgewiesen werden. Intensiv feuchtigkeitsbindend sind auch Algen. Die Hitliste der Hautbefeuchter führt immer noch Glyzerin, ein mehrwertiger Alkohol, an.
Weitere wirkungsvolle Substanzen, die die Haut zur Zellerneuerung anregen, belebend wirken und schützen, sind Vitamine. In Pflegeprodukten häufig verwendet werden Vitamin A oder Beta-Karotin gegen blasse und trockene Haut sowie Vitamin E, das für einen intakten Lipidmantel der Haut sorgt und zudem antioxidative Eigenschaften hat; antioxidativ bedeutet, dass ein Ranzigwerden der Fette durch den Sauerstoff aus der Luft verhindert werden kann.
Ganz grundsätzlich sollten Sie aber nicht vergessen: Ein Vitaminmangel auf Grund Ihrer Ernährungsgewohnheiten können Sie mit keinem noch so guten Pflegeprodukt ausgleichen. Wichtig für eine schöne Haut ist eine ausgewogene Ernährung, insbesondere mit Vitaminen und Eisen sowie Zink und Selen.
Hilfsstoffe
Hierzu zählen die Konservierungsstoffe oder Antioxidanzien. Sie sind je nach Produkt zum Tei unerlässlich, um ein Ranzigwerden der enthaltenen Fette zu vermeiden und das Risiko, sich mit einer verdorbenen Kosmetik zu infizieren, zu minimieren.
Wie viel Konservierung nötig ist, darüber streiten sich die Gelehrten allerdings. Manche Kosmetikhersteller wollen ganz auf Nummer sicher gehen und konservieren zum Teil mit sehr giftigen Substanzen gegen nur selten vorkommende Erreger. Am besten ist natürlich nach dem Prinzip „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ zu verfahren.
Einige Öle wie Jojobaöl und Avocadoöl sind zudem von Natur aus gut haltbar und werden kaum ranzig. Außerdem gibt es so genannte sanfte Konservierungsstoffe wie bestimmte natürliche Al-kohole oder ätherische Öle. Geeignet zur Konservierung sind auch naturidentische Substanzen wie Benzoesäure. Diese kommen in der Natur vor, ihre Gewinnung erfolgt aber synthetisch.
Die Deklaration: „Enthält keine Konservierungsstoffe“ ist häufig verwirrend. Gemeint ist, dass keine deklarationspflichtigen Substanzen zur Konservierung enthalten sind. Zumindest wasserhaltige Pflegeprodukte kommen nämlich nicht ohne eine Konservierung aus.
Die Hilfsstoffe sind meistens die Ursachen, wenn Präparate nicht vertragen werden und die Haut mit einer Unverträglichkeitsreaktion oder gar allergisch reagiert. Die enthaltenen Grundsubstanzen oder Wirkstoffe haben in der Regel nur ein sehr geringes allergenes Potenzial. Grundsätzlich sollten Sie ein Produkt bei Unverträglichkeit sofort absetzen.
Die Suche nach dem eigentlichen die Allergie auslösenden Stoff, also dem Allergen, ist meist Sisyphus-Arbeit: Nach langwierigen Untersuchungen konnte man z.B. feststellen, dass die Überreste von Nickel, die aus den für die Hydrierung von Fetten verwenden Nickelkatalysatoren stammen, in einigen Fällen zu einer Unverträglichkeitsreaktion oder gar Allergie geführt haben.
Wie bei den Konservierungsstoffen gibt es auch bei den Duftstoffen erhebliche Qualitätsunterschiede, auch wenn sie auf Grund der Gesetzgebung pauschal mit „Parfum“ zu deklarieren sind. Alle Produkte, die Sie bei uns erhalten, enthalten ausschließlich natür-liche ätherische Öle als Duftstoffe.
Sonnenschutz
Sonnenschutzmittel pflegen und schützen die Haut gegen die UVA- und UVB-Strahlen des Sonnenlichts. Insbesondere die UVA-Strahlung ist gefährlich. Sie dringt bis in tiefere Hautschichten vor und kann dort erheblichen Schaden anrichten.
Wer ein Sonnenschutzmittel verwendet, kann – je nach Lichtschutzfaktor – länger in der Sonne
bleiben.
Doch Vorsicht: Der einzige wirkliche Schutz vor Sonnenschäden ist, rechtzeitig den Schatten aufzusuchen.
Bedenken Sie außerdem: Je höher der Lichtschutzfaktor (LSF), desto größer auch der Anteil an Lichtschutzfiltern in dem Produkt. Lichtschutzfilter stellen aber nicht nur einen Schutz für die Haut dar; sie können auch belasten. Die Anzahl und jeweilige Menge an Lichtschutzfiltern ist daher vom Gesetzgeber her beschränkt worden.
Außerdem erreichen Sie ab LSF 20 keine signifikante Verlängerung der Schutzwirkung. Der Unterschied beispielsweise zwischen LSF 50 und LSF 100 bedeutet nicht, wie gemein hin angenommen, einen doppelten Schutz, sondern lediglich eine Erhöhung der Schutzwirkung um 0,1% (Quelle: „Kursbuch Kosmetik“ von Rita Stiens, Südwest Verlag). Genießen Sie die Sonne also einfach in Maßen. Ihre Haut wird es Ihnen danken.
Mallorca-Akne
Leiden Sie unter der so genannten Mallorca-Akne? Auslöser dafür sind in vielen Fällen Emulgatoren und Fettstoffe. Stellen Sie daher Ihren Sonnenschutz und eventuell sogar Ihre gesamte Hautpflege während des Urlaubs auf fett- und emulgatorfreie Produkte um.
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