Protein - Eiweiß
Muskulatur - Kraftzuwachs
Proteine
Proteine sind Moleküle, die aus Aminosäure aufgebaut sind. Sie sind als der Grundbaustein jeder existierenden Zelle für den Menschen lebensnotwendig. Proteine werden auch als Eiweiß oder Eiweißstoffe bezeichnet. Der Begriff Protein wurde 1939 vom niederländischen Biochemiker G. J. Mulder geprägt. Dabei leitete er das Wort Protein vom griechischen Wort Proteios ab, was so viel wie grundlegend bedeutet. Früher war man der falschen Ansicht, dass alle Proteine auf einem gemeinsamen Grundstoff basieren.
Diese Moleküle sind hauptverantwortlich für die Struktur einer Zelle, also den Aufbau und die Form. Zudem sind sie an maßgeblich an den Stoffwechsel, dem biochemischen Prozess beteiligt. Proteine dienen im menschlichen Körper als vielfältige Arbeiter. Sie sind für den Transport von Stoffen zuständig, sie katalysieren chemische Prozesse und erkennen ausgestoßene Signalstoffe des Körpers.
Je nach Aufgabe des Moleküls unterscheidet man sie daher in folgende Proteine:
- Enzyproteine
- Transportproteine, beispielsweise Hämoglobin
- Immunproteine
- Hormonproteine
- Strukturproteine , beispielsweise Collagen
Alle Proteinmoleküle in einem menschlichen Organismus, also alle Proteine einer Zelle oder eines Gewebes werden unter festgelegten Bedingungen zu einer definierten Zeit als Proteom bezeichnet. Ein Proteom steht im Gleichgewicht zwischen stetig neu entstehenden Proteinen und nicht mehr benötigten Proteinen in einem Organismus.
Ein gesunder, menschlicher Körper besitzt mehrere Hunderttausende diverser Proteine. In den sogenannten Ribosomen werden die Proteine hergestellt. Die Beschaffenheit eines Organismus ist komplett von der Zusammensetzung und dem Aufbau der Moleküle anhängig. Die werden aus Aminosäuren gebildet.
Die Abfolge dieser Aminosäuren legt im Übrigen unsere unvergleichbare DNA, den genetischen Code, fest. Die meisten Proteine bestehen aus vielen zusammenhängenden Ketten, die sich auch verschiedenen Aminosäuren in einer festgelegten räumlichen Struktur zusammengesetzt haben. Diese Ketten werden bei einer Länge mit weniger als 100 Aminosäuren als Peptide deklariert. Ketten mit mehr als 100 dieser Säuren bezeichnet man dann als Proteine. Die Aminosäuren werden auch als Proteinogen bezeichnet, also als "Protein erzeugend“.
Die Abfolge der Aminosäuren eines Proteins ist im jeweiligen Gen ist bestimmt bzw. kodiert. Die Größe der Proteine wird meistens in der Einheit Kilo-Dalton angegeben. Im menschlichen Organismus ist Titin der größte bekannte Eiweißstoff. Er besteht aus mehr als 30.000 Aminosäuren.
